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SimulationX schließt die letzten Lücken im Entwurfsprozess

Integrierte Systemsimulation für eine ganzheitliche Entwicklung

Die Komplexität technischer Systeme, die Ingenieure heutzutage beherrschen müssen, wächst aufgrund fortschreitender Innovation stetig. Sei es Mechanik, Elektronik, Software oder manchmal eine Kombination aus verschiedenen Bereichen: die Notwendigkeit, zunehmend vernetzt und vorausschauend zu denken, liegt auf der Hand. Das Verhalten neuentwickelter Produkte zu analysieren und optimieren, ist keine Frage mehr des reinen Verstehens der physikalischen Zusammenhänge und Wechselwirkungen. Simulation als solche setzt sich mittlerweile in allen Branchen als integraler Bestandteil für den gesamten Produktlebenszyklus durch. In der Zukunft wird es noch stärker darum gehen, die Lücken im Prozess der Produktentwicklung zu schließen. Werkzeugkopplung, Schnittstellen, Integration und Netzwerke sind schon heute die Dreh- und Angelpunkte.

Die Wichtigkeit und der Nutzen einer durchgängigen Werkzeugkette für Liebherr beschreibt SimulationX-Anwender Dr. Manuel Bös  in einem aktuellen Artikel der Fachzeitschrift konstruktionspraxis. In der Liebherr-Produktentwicklung von Radladern werden mit Hilfe moderner Simulationsmethoden bereits in den frühen Phasen eine gesamtheitliche Abstimmung erarbeitet und unnötige Entwicklungsschleifen vermieden.

Dem Thema Schnittstellen widmet sich Christian Landschützer vom Institut für Technische Logistik der TU Graz. Als Nutzer unterschiedlichster Simulationsumgebungen sucht er nach Werkzeugen, die komplexe Aufgaben abbilden und gleichzeitig den reibungslose Import- und Export von Konstruktionsdaten leisten können. Mit SimulationX gelingt es ihm, Lastumlagerungsvorgänge von Hochspannungsisolatorketten in wenigen Minuten vorauszuberechnen – ein Aufwand, der im Versuchslabor mehrere Wochen dauern würde.

Mehr dazu erfahren Sie im Fachbeitrag „Plattformen als simulatorische Schnellschüsse“ im Aprilheft der österreichischen Fachzeitschrift Factory.