SimulationX Funktionen

Das Thema Offenheit begleitet ESI ITI seit jeher bei der Entwicklung von SimulationX. Wir unterstützen offene Technologiestandards wie Modelica und FMI, um verschiedene Simulationsprogramme effizient zu koppeln. So realisieren wir für unsere Kunden die Vision einer durchgängigen Produktentwicklung.

SimulationX Funktionen zur effizienten Kopplung von Simulationsprogrammen

SimulationX bietet von Haus aus zahlreiche CAx-Schnittstellen. Ob als erfahrener Simulationsexperte oder als Einsteiger - verknüpfen Sie über diese Schnittstellenfunktionen Ihre SimulationX-Modelle mit anderen Programmen verschiedenster Anwendungsbereiche wie z.B. CAD, CAM, CAE, CAO, FEA/FEM, CFD, MBS und gestalten Sie Ihre Entwicklung effizient und durchgängig.

Codex of PLM Openess

Als kommerzielle, interdisziplinäre Umgebung für die Systementwicklung spiegelt SimulationX von Anfang an kontinuierlich und konsequent den Grundgedanken des CPO wieder. Seit dem 1. Januar 2013 ist ESI ITI vollwertiges Mitglied im ProSTEP iViP Verein. Diesem Schritt vorausgegangen war die Unterzeichnung des Codex of PLM Openness (CPO), die bereits im September 2012 erfolgte und mit der wir uns offiziell verpflichten, die allgemeingültigen Entwicklungsstandards und Anforderungen des CPO an die Offenheit von IT-Systemen im Kontext von Product Lifecycle Management (PLM) in der Weiterentwicklung von SimulationX stringent umzusetzen.

Damit folgen wir dem Ruf führender Automobilhersteller, CPO-Initiatoren und ESI ITI-Kunden wie BMW, Daimler und Volkswagen nach einer durchgängigen Verwendung einmal erstellter CAE-Daten über den gesamten Produktlebenszyklus.

Mit unserer Mitgliedschaft im ProSTEP iViP e.V. möchten wir künftig aktiv Trends in den Bereichen rechnergestützte Technologien (CAx)/PLM, Engineering Data Management (EDM)/Product Data Management (PDM), Data Management System (DMS) und Enterprise Resource Planning (ERP) mitgestalten und uns für eine übergreifende Standardisierung des CAE-Datenmanagements in Unternehmen einsetzen. Mit der Plattform-Philosophie hat ESI ITI seit Langem für einen offenen Zugang zu Informationen über die Funktionsweise mechatronischer Systeme, die mit SimulationX in frühen Stadien der Produktentwicklung erarbeitet werden, gesorgt. Die Mitgliedschaft im ProSTEP iViP Verein, der fachübergreifendes ‚Systemdenken‘ fördert und fordert, ist ein konsequenter Schritt und unterstreicht einmal mehr ESI ITIs Unterstützung für offene Technologiestandards.

Konstruktionswerkzeuge

Schnittstellen zu CAD-Programmen

CAD-Importfunktionen von SimulationX ermöglichen den Import von CAD Daten in standardisierten Formaten. Beim Import werden Schwerpunkt, Masse und Trägheitstensor automatisch berechnet. Sie konstruieren wie gewohnt die Geometrie eines Bauteils und übertragen danach Geometrie und Trägheitsinformation ohne Umwege nach SimulationX. Auf diese Weise sichern Sie die richtige Funktionsweise Ihrer Konstruktion frühzeitig ab.

SimulationX-CAD-Schnittstellen zu

  • Creo Parametric™
  • SolidWorks®
  • NX™
  • Parasolid®
  • Solid Edge®
  • Autodesk Inventor®
  • CATIA® V4, CATIA® V5

SimulationX-Import von CAD-Austauschformaten

  • ACIS®
  • DXF
  • STL
  • STEP
  • JT Direct
Finite Elemente Methode

Schnittstellen zu FEM-Werkzeugen

Sie können elastische Körper wie zum Beispiel Fahrzeugkarosserien, Gehäuse oder Maschinengestelle über ein modales Ersatzsystem in die 1D-Mechaniksimulation von SimulationX einbinden. Dazu nutzen Sie modale Parameter, die Sie aus experimentellen Modalanalysen oder FEM-Programmen gewinnen können. Für die Programme ABAQUS, ANSYS® und Nastran existieren Importfilter, die in einem weitgehend automatisierten Prozess verformbare Körper in die 3D-Mechaniksimulation einbinden.

Optimierungswerkzeuge

Schnittstellenfunktionen von SimulationX zu Optimierungswerkzeugen

SimulationX verfügt über Schnittstellen zu verschiedenen Optimierungstools (CAO). Durch das Zusammenspiel beider Ansätze finden Sie relevante Designparameter automatisch. Die Schnittstelle integriert auf der einen Seite Systemmodellierung, Simulation und Analyse mit SimulationX und erweitert diese Funktionalität um Funktionen zur schnelleren Berechnung von Alternativen. Das erfolgt auf Basis massiver Variantenrechnungen oder spezifischer DoE-Methoden. So finden Sie schnell und zuverlässig das globale Optimum für Ihr System.

Optimierungsschnittstellen

  • Isight und SIMULIA Executive Engine von Dassault Systémes
  • modeFRONTIER von Esteco
  • Optimus von Noesis Solutions
  • optiSLang von Dynardo
  • OptiY von der OptiY GmbH
Datenbankschnittstelle

SimulationX Datenbankschnittstelle

Über diese Schnittstelle können Sie SimulationX mit einer Datenbank koppeln und Parameter, Variablen, Kennlinien und Zeichenketten bequem austauschen. Auf diese Weise parametrieren Sie Modellelemente einfach und schnell mit den Werten eines Datensatzes und reduzieren mögliche Fehlerquellen.

Code Export

SimulationX Code Export Funktionen

Mit Hilfe des Code Export können Sie die komplette Funktionalität eines SimulationX-Modells auf Basis eines generischen C-Codes in andere Anwendungen übertragen. Das funktioniert zum Beispiel für:

  • Hardware-in-the-Loop Simulation (HiL)
  • Rapid Control Prototyping (RCP)
  • Modellintegration in andere Simulationensprogramme (z.B. Simulink S-Funktion)

Die exportierten SimulationX-Modelle können Sie in der Zielumgebung lizenzfrei weiternutzen. Ausführbare Dateien (stand-alone executibles) beschleunigen die Simulationsläufe in jedem Betriebssystem.

  • SimulationX C-Code-Export (mit und ohne Solver)
  • SimulationX Code-Export für FMI (Co-Simulation und Model Exchange)
  • SimulationX Code-Export Echtzeit
    • Code-Export dSPACE DS1006
    • Code-Export NI LabVIEW Control Design und Simulationsmodule
    • Code-Export NI VeriStand
    • Code-Export ETAS LABCAR
  • SimulationX Code-Export vehicleSim (CarSim, BikeSim, TruckSim)
Schnittstelle zu Matlab/Simulink

Schnittstellenfunktionen zur Kopplung von SimulationX mit Matlab/Simulink

SimulationX verfügt über verschiedene Schnittstellen zu MATLAB/Simulink. Diese Optionen ermöglichen es Ihnen, die Vorteile beider Simulationstools in Ihrer gewohnten Entwicklungsumgebung auszuschöpfen sowie bestehende Modelle in anderen Simulationsprogramme weiter zu nutzen. Es gibt unterschiedliche Varianten der Verknüpfung:

  • Code Import als FMU aus dem Simulink-Coder
    Die Integration von bestehenden MATLAB/Simulink-Modellen in ein SimulationX-Modell über DLL-Files wird auf Basis des FMI-Standards unter Nutzung des entsprechenden Targets im Simulink-Coder ermöglicht. Diese Methode eignet sich für Simulink-Modelle einschließlich eingebetteter Matlab-Funktionen. Der entscheidende Vorteil besteht darin, dass einzig SimulationX für die aktuelle Durchführung des Simulationslaufs erforderlich ist.
  • C-Code Export von SimulationX-Modellen
    SimulationX erlaubt den Export kompletter Simulationsmodelle als C-Code mit allen notwendigen Schnittstellen, um das Modell als S-Funktion in Simulink zu integrieren. Das ermöglicht einen nahtlosen Übergang von SimulationX zu MATLAB/Simulink. Zusätzlich kann eine automatisch generierte S-Funktion durch den Simulink-Coder erarbeitet werden, um den Code für eine der unterstützten Zielplattformen zu generieren.
  • Co-Simulation durch S-Funktionen
    Wenn sowohl SimulationX als auch MATLAB/Simulink verfügbar sind, können die Submodelle in den beiden Simulatoren durch eine simultane Co-Simulation miteinander verlinkt werden. Die Kommunikation zwischen beiden Programmen wird durch eine einfache Auswahl an Zustandsmengen kontrolliert, die mit Hilfe eines SimulationX-Modelobjekts sowie speziell entworfener S-Funktionen für Simulink übertragen werden. Eine Online-Interpretation der Ergebnismengen bei Beibehaltung der einfachen Modifikationsmöglichkeit beider Subsysteme ist möglich.
Scripting
  • Python
  • Visual Basic (for Application)
  • C
  • Java
  • MATLAB

Scripting-Funktionen in SimulationX

Über eine umfassende COM-Schnittstelle sichern Sie die Kommunikation zwischen SimulationX und Ihren Windows-Anwendungen. Alle interaktiv durchgeführten Operationen können Sie auch durch ein Skript kontrollieren. Dieses Feature ist besonders hilfreich für benutzerdefinierte Batch-Abläufe, eingebettete Simulation, Parameterstudien oder Optimierungen. Sie können es mit folgenden Programmsprachen nutzen:

FTA und FMEA-Analysen

FTA-/FMEA-Analysen mit dem SimulationX Safety Designer

Die Software SimulationX bietet verschiedene Funktionen zur Fehlerbaumanalyse (FTA) und Auswirkungsanalyse (FMEA) schon in der Entwurfsphase. Das besondere hierbei ist, dass die transiente Systemsimulation und die Zuverlässigkeitsanalyse ein und dasselbe Modell nutzen. Damit werden Änderungen am Entwurf automatisch auf die FTA-/FMEA-Struktur übertragen und der Modellierungsprozess wird deutlich vereinfacht. Für ein effizientes Arbeiten steht Ihnen in SimulationX der SafetyDesigner zur Verfügung. Er liefert die Benutzeroberfläche für eine komfortable Zuverlässigkeits- und Auswirkungsanalyse und führt den Anwender über entsprechende Dialoge durch die Konfiguration der Modellelemente.

Die Analyse selbst wird im Hintergrund von HiP-HOPS (Hierarchically Performed Hazard Origin and Propagation Studies) ausgeführt. Dieses FTA-Werkzeug wurde von der Universität Hull in Großbritannien entwickelt und läuft als Backend-Plugin in SimulationX. Die Ergebnisse werden z.B. im HTML-Format ausgegeben und im Internetbrowser dargestellt. 

ESI ITI-Simulationslösungen verkürzen die Entwicklungszeit nachweislich um ein Fünftel!

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Kontakt

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Wie Sie mit den Funktionen in SimulationX das Maximum aus Ihren existierenden Berechnungsprogrammen herausholen, verraten Ihnen unsere Fachingenieure.

Robert Säurig Vertrieb
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