Modellierungs- und Simulationsansatz

SimulationX steht unter anderem für Benutzerfreundlichkeit: Unser Motto: What you see is what you get.

Thomas Neidhold, ESI ITI GmbH

Für unterschiedliche Simulationsaufgaben gibt es jeweils optimierte Methoden. 

Wenn Sie die Vor- und Nachteile der einzelnen Simulations- und Modellierungsmethoden kennen, können Sie diese gezielt einsetzen. So erhalten Sie optimale Ergebnisse bei geringem Modellierungs- und Rechenaufwand.

Methoden

Effizient Modellieren mit dem Netzwerkansatz

Gitterbasierte Berechnungsmethoden wie FEM und CFD liefern hochpräzise Ergebnisse im dreidimensionalen Raum für statische und dynamische Fragestellungen bezüglich einzelner Bauteile und überschaubarer Baugruppen. Möchten Sie damit komplexe, dynamische Systeme simulieren, gibt es jedoch Grenzen: u. a. große anfallende Datenmengen und lange Rechenzeiten.

SimulationX-Modelle basieren hingegen auf einem Netzwerk einzelner, gleichungsbasierter Teilmodelle. Damit lassen sich Systeme, die aus vielen Komponenten unterschiedlicher technischer Fachbereiche (wie z. B. Mechanik, Steuerung, Fluidtechnik, Thermik etc.) bestehen, effizient modellieren.

  • Sie sparen Zeit beim Erstellen der Modelle und bei der Berechnung.
  • Die Systemmodelle sind übersichtlich und einfach änderbar.
  • Sie untersuchen komfortabel eine große Anzahl unterschiedlicher Varianten.

So genau wie nötig, so einfach wie möglich simulieren

Die Teilmodelle enthalten Gleichungen zum Beschreiben der physikalischen Eigenschaften und können mit Hilfe spezifischer, physikalischer Verbindungen (mechanisch, pneumatisch, hydraulisch, elektrisch etc.) miteinander vernetzt werden. Dem Grundsatz „So genau wie nötig, so einfach wie möglich simulieren“ folgend, werden dabei nur die physikalischen Einflüsse und Parameter betrachtet, die Sie für Ihre Untersuchung wirklich brauchen.

Bei Bedarf können Sie in SimulationX das Netzwerkmodell mit FEM- oder CFD-Simulationen koppeln.

Übersicht
Netzwerkbasierte Simulation mit gleichungsbasierten Modellobjekten (SimulationX) Gitterbasierte Simulationsmethoden (z. B. FEM/CFD)
Aufbau des Modells aus konzentrierten Elementen aus Gitternetzen
Modellierung - Modellierung der relevanten physikalischen Eigenschaften und Wechselwirkungen als Elemente in einem Netzwerk
- Eingabe physikalischer Gleichungen
Modellierung anhand der Geometrie (hohe Genauigkeit notwendig) und der Materialeigenschaften
Ergebnisgrößen in der modellierten Dimension im dreidimensionalen Raum
Datenmenge überschaubar (geringe Anforderungen an die Rechenleistung, kurze Rechenzeiten, hohe Variantenzahlen möglich) groß (große Rechenleistung erforderlich, lange Rechenzeiten)
Systemdarstellung Darstellung der Funktionalität (Geometrie bei Bedarf als zusätzliche Visualisierung) Darstellung der Geometrie
Besonders geeignet für die Simulation komplexer Systeme
komplex =
- Multiphysikalisch (= z. B. Steuerung, mechanische, hydraulische Komponenten usw. in einem Modell)
- Sehr viele beteiligte Komponenten
die Simulation einzelner Teile oder Baugruppen:
Hochpräzise Untersuchung detaillierter, eingegrenzter Fragestellungen mit dreidimensionaler Wirkrichtung

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Wissenstransfer

25 Jahre Erfahrung mit Modellierung und Simulation in vielen Branchen.

Branchen

ESI ITI-Engineering

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In allen Dimensionen: 1D, 2D, 3D

Viele Fragestellungen lassen sich an Modellen mit einer reduzierten Anzahl räumlicher Freiheitsgrade untersuchen. In SimulationX stehen Ihnen passend zu Ihren Aufgaben Bibliotheken mit eindimensional, zweidimensional und dreidimensional modellierten Elementen zur Verfügung.

zur 1D, 2D, 3D Simulation

Flexibel und physikalisch: Akausale Modellierung

In SimulationX modellieren Sie Netzwerke mit akausalen Verbindungen. Das heißt, die einzelnen Elemente sind mit physikalischen Verbindungen untereinander verknüpft und Sie müssen sich keine Gedanken über die Wirkrichtung machen.

zur akausalen Modellierung