Flexibel und physikalisch: Akausale Modellierung

Modellieren Sie Steuerungs- und Regelungsstrukturen signalflussbasiert und verbinden diese per Mausklick mit einem akausal modellierten, physikalischen Modell ohne über die Wirkrichtung nachzudenken. 

Akausale Modellierung macht Ihnen das Leben leichter

In SimulationX modellieren Sie Netzwerke mit akausalen Verbindungen. Das heißt, die einzelnen Elemente sind mit physikalischen Verbindungen (z. B. mechanisch, pneumatisch, signaltechnisch) untereinander verknüpft. Sie müssen sich keine Gedanken über die Wirkrichtung machen. Sie ergibt sich automatisch aus den in den Elementen hinterlegten Gleichungen.

Mit dem flexiblen, physikalisch orientierten Modellierungs- und Simulationsansatz beschreiben Sie technische Systeme mit Gleichungen realitätsnah anhand physikalischer Gesetzmäßigkeiten:

  • Sie müssen keinen Ein- und Ausgang der einzelnen Modellelemente festlegen. Die Wirkrichtung zwischen zwei Elementen ergibt sich automatischen aus der Lösung der Gleichungen.
  • Sie verwenden einen Modellaufbau für viele unterschiedliche, physikalische Untersuchungen, ohne das Modell umstrukturieren zu müssen.
  • Die Modellstruktur ist für Sie einfach lesbar und verständlich, unterstützt von gängigen Symbolen aus dem Ingenieurwesen.
  • Eindeutige physikalische Verbindungen und Schnittstellen verhindern logische Fehler beim Erstellen komplexer physikalischer Modelle

Zwischen akausaler und kausaler Modellierung wechseln

Bei der kausalen (blockorientierten) Modellierung benötigen die Elemente einen definierten Eingang und Ausgang. Die Verbindung zwischen ihnen ist gerichtet, das heißt, die Weitergabe von Informationen erfolgt nur in einer, vorher definierten Richtung. Diese Art der Modellierung eignet sich vor allem zur Darstellung und Simulation von Regelungs- und Steuerstrukturen.

In SimulationX modellieren Sie Steuerungs- und Regelungsstrukturen signalflussbasiert (kausal) und verbinden diese per Mausklick mit dem akausal modellierten, physikalischen Modell. Außerdem ermöglichen Ihnen Schnittstellen, Reglerstrukturen aus MATLAB/Simulink® komfortabel in ein SimulationX-Modell zu importieren bzw. durch Co-Simulation zu verknüpfen.